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Donnerstag, 03. Mai 2012

Auf der Suche nach Europas Zukunft in Brüssel

Mitten in der Griechenlandkrise wollte ein Großteil des Leistungskurses Sozialwissenschaften und einige Grundkursler mit Herrn Hromek die sehr passende Leitfrage "Europas Krise - Europas Zukunft?" klären. Dafür ging es vom 5. bis zum 7. Februar 2012 nach Brüssel.

Während unsere Referentin vom Verein zur Förderung politischen Handelns (vfh) am ersten Tag noch am Flughafen in  Burma feststeckte, lernten wir Brüssel kennen und erinnerten uns beim "Who's who in der EU?" wieder an die wichtigsten Informationen zu den Institutionen der EU.

Die nächsten beiden Tage verbrachten wir mit einem straffen Programm hauptsächlich in den verschiedenen europäischen Institutionen, der deutschen ständigen Vertretung und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Nach den ersten zwei Präsentationen kamen wir zu der Erkenntnis, dass Liebfrauenschülerinnen anscheinend besser vorbereitet sind als die durchschnittliche Schulgruppe. Mit dem Vorsatz, die nächsten ReferentInnen darauf aufmerksam zu machen, dass wir die Grundlagen nicht noch einmal wiederholen müssen, gingen wir in den letzten Tag. Tatsächlich wurde es dann sehr schnell sehr viel interessanter, da uns von den folgenden Vortragenden die wirklich packenden Geschichten erzählt wurden und wir anfingen, mit ihnen zu diskutieren. Besonders aufgefallen sind uns die unterschiedlichen Antworten auf die Frage nach der Legitimität des Gesetzgebungsverfahrens. Der Referent im Rat sieht das natürlich ganz anders als die Europaabgeordnete der Grünen!

Die Diskussion mit dieser Abgeordneten über die Frauenquote wurde so hitzig, dass wir darüber beinahe unseren Zug verpasst hätten. Hätten, denn wir hätten auch ruhig noch ein wenig länger im Parlament bleiben können, da der Zug ausfiel. So wurde die Rückfahrt zu einem unerwarteten Abenteuer des multimodalen Fernverkehrs, das uns mit Regionalbahn, Bus und wieder Bahn erst nach Mitternacht nach Bonn führte.

Wir danken Herrn Hromek und Iris Weber vom vfh für diese sehr spannende und gelungene Studienfahrt!

Sophia Crüwell, Jgst. 13

Exkursion Deutsches Museum und Siegwerke „Farbenspektrum“

Der Ernährungslehre-LK der 13, gemeinsam mit Frau Spieckermann, wurde vom Deutschen Museum Bonn eingeladen, Farben durch eigenes Experimentieren kennenzulernen. Nach einer kurzen Vorstellung und Einleitung durch einen Mitarbeiter des Museums durften wir selbst die Eigenschaften von Farben erforschen: Zum einen das Verhalten in Lösungen mit unterschiedlichem pH-Wert sowie die Veränderung des Farbtons und des Glanzes durch Beimischen von Bindemitteln. Dabei haben wir gelernt, woraus die Farben, die unser Auge täglich in Zeitschriften oder auf Verpackungen wahrnimmt, eigentlich bestehen. Hauptsächlich benötigt man zur Herstellung von Druckfarbe Pigmente, Lösungsmittel und Bindemittel.

Mit dem ausreichenden Grundwissen fuhren wir zum zweiten Teil der Exkursion in die Siegwerke Bonn. Diese Fabrik ist wohl den meisten Bonnern unbekannt, und so ging es auch uns. Die Siegwerke sind eine der größten Produktionsstätten für Druckfarben weltweit. Vor allem die Druckfarben von Verpackungen -  besonders von Süßigkeiten - , Illustrationen und Folien sind auf sie zurückzuführen. Eine Mitarbeiterin führte uns über das Gelände, das allgemein nicht öffentlich zugänglich ist. Besonders beeindruckend war die große logistische Leistung, die bei einer so hohen Produktion an Farbe erbracht werden muss. Auch Fragen wie z.B. zur Echtheitskontrolle des „Milka Lilas“ wurden uns ausführlich beantwortet. Es war sehr interessant, einmal tiefere Einblicke in die verschiedenen Aufgabenbereiche der Angestellten zu bekommen.

Am Ende des Tages erhielten wir eine Tasche voll mit weiteren Informationen und Süßigkeiten, als Beispiel von Druckfarben im Alltag. Wir verließen die Siegwerke mit neu erworbenem Wissen und vielen neuen Eindrücken, welche uns einen differenzierten Blick über die Verpackung von Lebensmitteln ermöglichten.

Laura Felten, Jgst. 13

Zooexkursionen in Köln für angehende Abiturientinnen (2011)

Seit den 80er Jahren besuchen die Abiturklassen im Rahmen des Themas Primatenevolution den Kölner Zoo, wo vor Ort Beobachtungen an Primaten vorgenommen werden können. Neben den Menschenaffen – Bonobos, Gorillas, Orang-Utahs – können auch Neu- und andere Altweltaffen untersucht werden, und im Madagaskarhaus ergänzen Beobachtungen an Halbaffen die Erforschung der Echten Affen. So werden dem Besucher Vari, Lisztäffchen, Brüllaffe, Siamang, Guereza, Paviane u.a. Primaten im Kölner Zoo präsentiert.

Dabei ist es erstaunlich, wie mit Verhaltensbeobachtungen und morphologischen Fakten der Stammbaum der Primaten erstellt und mit den Schülerinnen diskutiert werden kann.

Die langjährigen Besuche machen auch klar, wie gefährdet Populationen, z.B. die der Kleideraffen, sind. Die Änderungen im Konzept des Zoos zeigen darüber hinaus auch den Austausch von Primaten mit anderen Einrichtungen – so konnten früher der Uakari und die Klammeraffen, die keinen Daumen besitzen, besucht werden, während heute die intelligenten Kapuzineraffen den Zuschauer erfreuen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den Mitarbeitern des Kölner Zoos und besonders den Zoolehrern – allen voran Herrn Klaus –für ihren ganz besonderen Einsatz bedanken.

Fachschaft Biologie 

Hier einige Erinnerungen vom Februar 2012 mit den beiden Leistungskursen, die die besondere Atmosphäre des Zoos im Schnee genießen konnten: 

Weimarfahrt der Jgst. 12

Vom 24. - 26.06.2011 waren wir, 24 Schülerinnen der Jgst. 12, in Weimar. Nach einer langen Busfahrt, die wir uns mit Keksen kurzgegessen hatten, kamen wir in Weimar an und konnten nach einer kleinen Verschnaufpause von der zentral gelegenen Europäischen Jugendbildungstätte aus auch schon mit unserer Besichtigungstour beginnen. In den knapp 48 Stunden, die wir in Weimar verbrachten, haben wir viel gesehen. Wir besuchten die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Goethes und Schillers Wohnhaus und Goethes Gartenhaus. Außerdem haben einige von uns die lange Mittagspause am Samstag für einen Ausflug nach Jena oder einen Besuch des ehemaligen KZs in Buchenwald genutzt.

 Auch unser Abendprogramm brachte uns zum Nachdenken. Während das Theaterstück "Aus Schillers veschollenen Tagebüchern" und am Freitag im "Theater im Gewölbe" auf unterhaltsame Weise Schillers Leben nahebrachte, machte  "Der feurige Engel" von Prokofjew am Samstag im Deutschen Nationaltheater Weimar seinem Namen alle Ehre und erhitzte die Gemüter. Die Gespräche im Anschluss an diese Oper waren durhaus kontrovers!

Den Abschluss unserer Weimarfahrt bildete ein Stadtrundgang, der uns bei herrlichem Sonnenschen "auf Schillers Spuren" unter anderem durch den Historischen Friedhof, Jakobsfriedhof und die Herderkirche mit dem Altarbild von Cranach führte.

Uns allen hat diese Fahrt nach Weimar sehr gut gefallen. Wir bedanken uns bei Frau Dohmes und Frau Sewing, die so nett waren, ihr Wochenende zu opfern, um uns zu begleiten.

Sophia Crüwell, Jgst. 12 

 

Biologische Fließgewässergütebestimmung in der Eifel

Im Rahmen des Biologieunterrichts der Jg. 12 organisierte Lisa aus dem LK 1 eine Exkursion in das Naturzentrum Eifel in Nettersheim, ein überregionales Zentrum für Umweltbildung mit Ausstellungen zu Natur und Geschichte.

Seit 1989 bringt das Naturzentrum Eifel mit seinen Ausstellungen und Veranstaltungen Menschen die Natur- und Geschichtsschätze der Eifel nahe.

Die aufgegriffenen Themen orientieren sich hierbei an der erdgeschichtlichen, historischen und ökologischen Vielfalt der Natur- und Kulturlandschaft Eifel (das erfährt man in der Internet-Info für das Zentrum).

Nachdem wir schon am Heiligen Meer bei Osnabrück stehende Gewässer auf chemische Parameter untersucht hatten, kam der Wunsch auf, freiwillig Fließgewässer auf ihren Wert hin zu untersuchen. Lisa warb erfolgreich für die Sache und die Fachlehrerin spendierte die Fortbildung mit den Themen

Gewässeranalyse – Saprobienindex-Bestimmung und Strukturbewertung,

zu dem wir am Samstag, den 18. Juni 2011 in das

Naturzentrum Eifel
Urftstr. 2–4
53947 Nettersheim

verstärkt durch die Schülerinnen des parallelen LKs von Frau Dr. Benner und des GK bei Herrn Schüller aufbrachen.

Hier einige bildliche Eindrücke über unsere Arbeiten.

Wir danken Frau Julia Roden und den Mitwirkenden des Naturzentrums.

Dr. Gabriele Dohmes

VVS Jugendcamp im Siebengebirge

Sieben Schülerinnen der 7. Klassen der Erzbischöflichen Liebfrauenschule Bonn durften am Jugendcamp des Verschönerungsverein für das Siebengebirge VVS  unter der Leitung des StD’a.D. Hans-Joachim Gardyan teilnehmen.

Vier Themengebiete wurden den Schülerinnen zugeteilt:

„Durchs wilde Siebengebirge“

„Vom Wasser aufs Land. Amphibien und ihre Lebensräume im Siebengebirge“

„Von der Quelle über den Bach zum Fluss – Lebendige Fließgewässergestalten das Siebengebirge“

„Spurensuche im Kloster Heisterbach – Wie die Mönche die Natur nutzten und pflegten“

 Von Donnerstag, den 16. Juni bis Sonntag, den 19. Juni 2011 arbeitete jede Schülerin an einem der Themen. Exkursionen, Kartierungen, praktische Übungen, Natur- und Landschaftspflege prägten die Fortbildung. Eine sehr gelungene öffentliche Präsentation am Ende der Veranstaltung zeichnete zudem das Camp aus. Übernachtet wurde in der Jugendherberge Bad Honnef.

Die Gruppen waren bunt gemischt, von 70 angeschriebenen Schulen bewarben sich 18 Schulen, so dass eine gute Mischung der verschiedenen Schulformen zustande kam. Sehr kompetente und erfahrene Gruppenleiter Dr. Miriam Mews, Dipl.Biol., Monika Hachtel, Dipl.Biol., Dr. Gerhard Laukötter und Georg Kalckert, Pfarrer i.R. , betreuten die Schülerinnen.

So berichteten die Schülerinnen der Klasse 7 ganz begeistert am Ende von ihren Naturerfahrungen und den Gruppenerlebnissen. Alle waren sich einig: das war eine gelungene, interessante Fortbildung, die Spuren hinterlässt. Es bedankt sich für den Einsatz aller Mitwirkenden und Initiatoren sowie die Spenden der Sponsoren

als Lehrerin Dr. Gabriele Dohmes.

 

Unser Besuch im Rathaus

Im ersten Halbjahr haben wir uns unter anderem mit dem Thema Demokratie in der Gemeinde im Politikunterricht beschäftigt. Dabei stellte sich uns die Frage, was in einem Rathaus geschieht und welche Aufgaben ein Bürgermeister hat.

Wir stellten daraufhin den Kontakt zu Herrn Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch her, der uns am 15. Februar 2011 in seine Bürgersprechstunde ins Bonner Stadthaus einlud.

Als wir im Stadthaus ankamen, wies uns Frau Rosen, die Sekretärin, in das Zimmer ein, in dem wir Herr Nimptsch persönlich treffen würden. Als dieser eintraf und jedem von uns einzeln die Hand geschüttelt hatte, konnten wir unsere Fragen stellen.

Fastrada fragte, was die Hauptaufgabe eines Oberbürgermeisters sei und ob er schon als Kind Bürgermeister hatte werden wollen. Er antwortete schmunzelnd, dass er erst in der 12. Klasse angefangen hatte sich zu überlegen, was er beruflich machen sollte. Er sagte, er habe Deutsch und Sport studiert und viele Jahre als Lehrer gearbeitet, und was die andere Frage betraf, sagte er, als Oberbürgermeister setze er die Tagesordnung fest und leite die Ratssitzungen. Er müsse die Stadt Bonn vertreten und bei vielen öffentlichen Veranstaltungen anwesend sein. Die Frage, was eine Direktwahl sei, beantwortete er mit einer Zeichnung, wo wir anschaulich erkennen konnten, wie eine Kommunalwahl funktioniert. Auch die Frage, ob G8 gewählt oder vorgeschrieben wurde, beantwortete er ruhig. So lernten wir sehr viel (dank der Aufmerksamkeit von Herrn Nimptsch). Es war ein nettes sowie lehrreiches Gespräch.

Katja Brühl, Klasse 6a

Stadtmeisterschaften im Geräteturnen

Am 10. Dezember 2008 fuhren 15 Schülerinnen der Jahrgangstufen 5 bis 7 mit den Sportlehrerinnen zu den Stadtmeisterschaften im Geräteturnen in die Gesamtschule Beuel. Trotz weniger Trainingseinheiten erzielten die drei Mannschaften der Liebfrauenschule den 5., 11. und 13. Platz von 18 teilnehmenden Mannschaften.

Ricarda Tomaschewski aus der Jahrgangstufe 5 erhielt einen Sonderpreis als beste Turnerin ihres Jahrgangs. Der Tag hat allen sehr viel Spaß gemacht.

 

 

LFS goes DLR 2009

Nach einer etwas beschwerlichen Anreise mit dem öffentlichen Personen-Nahverkehr erreichten wir (GK Physik 12) endlich das riesige Gelände der DLR in Köln-Porz. Auf die Schülerinnen warteten an diesem Tag spannende Kurzvorträge, ungewöhnliche Experimente und natürlich ein Mittagessen in der DLR-Mensa.

Die Schülerinnen experimentierten in Kleingruppen  mit "Kometen", löschten Lärm mit Lärm aus, untersuchten Pantoffeltierchen unter dem Einfluss der Gravitation und hantierten mit Wassertropfen unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit mit Hilfe eines Mini-Fallturms.

 

Markus van dem Brink

 

 

Erdkundeexkursion in das Ruhrgebiet

Am 12. November 2008 um 7.30 Uhr fuhren unser Leistungskurs Erdkunde mit Frau Hünerbein, der Grundkurs unserer Jahrgangsstufe 12 mit Frau Neu-Huppertz sowie der Grund- und Leistungskurs des Kardinal- Frings-Gymnasiums mit Herrn Patt in das Ruhrgebiet, um zum Abschluss unseres Unterrichtsthemas „Strukturwandel im Ruhrgebiet“ es selber zu erkunden.

Unsere Exkursion begann in Essen (das 2010 eine der Kulturhauptstädte Europas sein wird), wo wir im Gebäude des RVR (Regionalverband Ruhrgebiet) begrüßt wurden und einige Eckdaten über den Strukturwandel im Ruhrgebiet bekamen. So erzählte man uns beispielsweise, dass 75% aller Arbeitsplätze im Gebiet des RVR heutzutage im Dienstleistungssektor zu finden sind.

Danach sahen wir einen Imagefilm des RVRs, der die Vielfalt des Ruhrgebietes unter den Aspekten Bildung und Forschung, Kultur und Multikulturalität sowie industrieller Beginn und Architektur in den Vordergrund rücken sollte. Auch wurden wir über die Geschichte des heutigen RVRs informiert, der 1920, mit dem Ziel 600000 angeworbene Arbeitskräfte aus der Montanindustrie geordnet anzusiedeln, gegründet wurde. Die derzeitigen drei Hauptaufgabenfelder des Verbands sind die Öffentlichkeitsarbeit und Präsentation des Ruhrgebietes, die Freiflächensicherung wie auch die Regional- und Stadtplanung.

Auf unserer anschließenden kurzen Stadtrundfahrt durch Essen sahen wir die im Jahr 1986 geschlossene Zeche Zollverein, den RWE-Turm, welcher das höchste Gebäude im Ruhrgebiet ist, den Hauptsitz von „e-on Ruhrgas“ und das Rathaus, welches das größte Deutschlands ist. Wir erfuhren, dass die Stadt aufgrund ihrer vielen Verwaltungsgebäude auch „Schreibtisch des Ruhrgebietes“ genannt wird. Auch passierten wir das Colosseum Theater, die Uni Duisburg-Essen (mit über 30 000 Studienplätzen) und den sich zur Zeit im (Aus-)Bau befindenden Krupp-Gürtel sowie die erste Eisenbahntrasse der Region von Köln nach Minden. Das Stadtbild war durchgehend von Gebäuden aus den 50er Jahren geprägt, da Essen während des Zweiten Weltkrieges zu 90% zerstört wurde.

Über den Rhein-Herne-Kanal und die Emscher fuhren wir am Alpin-Center und der Kokerei Prosper vorbei auf eine Halde hinauf, auf der sich der Tetraeder von Bottrop befindet. Dort erhielten wir einen kurzen Vortrag über die Kohlenwäsche, das illegale „Mosaik“- Kunstwerk und die drei verschiedenen Haldengenerationen. Anschließend konnten wir den wackeligen Tetraeder besteigen, was aufgrund des starken Windes und der durchsichtigen Stahlgitterkonstruktion zum Glück für manche Kursteilnehmer auf freiwilliger Basis ablief.

Auf dem Weg zum CentrO in Oberhausen durchfuhren wir die Bergbausiedlung Wellheim, eine Gartenstadt, die aus 1100 Wohneinheiten besteht und heute viele kleine Grünflächen und Spielplätze bietet. In Oberhausen selber sahen wir auch den Gasometer und  hielten in der Siedlung Eisenheim, die wir zu Fuß durchquerten, sodass wir die typischen Gärten, Hinterhöfe und kleinen alten Ställe dieser alten Siedlung besichtigen konnten. Wir sahen,  wie in Oberhausen die „Neue Mitte“ geplant und realisiert worden ist.

Der letzte Tagespunkt war die Besichtigung des Bergbaumuseums in Bochum. Dort machten wir eine Führung durch das Anschauungsbergwerk und erhielten die Möglichkeit, auf den Förderturm zu steigen, wo wir einen guten Ausblick über das Revier hatten.

Untertage erklärte unser Führer uns, mit einem doch eigenwilligen Humor, aber sehr viel Engagement, die Funktionsweisen verschiedener Fördermaschinen, einer Fräse und der Dahlbuschbombe ebenso wie die verschiedenen Abbauweisen der Steinkohle, die uns jeweils demonstriert wurden.

Um 20.00 Uhr waren wir nach einem langen Tag wieder in Bonn. Die Exkursion war sehr interessant und hat uns viele Eindrücke vermittelt. Wir konnten das im Unterricht erworbene theoretische Wissen vor Ort anwenden und in der Praxis sehen.

Nikola Klein, Lk Erdkunde, Jahrgangsstufe 12