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Dienstag, 24. Januar 2012

Liebfrauenschule als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet

(MINT = Mathematik/Informatik/Naturwissenschaft/Technik)

Die Liebfrauenschule Bonn hat am 20. September 2011 in einer feierlichen Auszeichnungszeremonie an der Universität Köln die Auszeichnung zur MINT-freundlichen Schule entgegengenommen. Insgesamt waren von den 18 beteiligten Schulen aus dem Land Nordrhein-Westfalen je vier Personen eingeladen, der Auszeichnung beizuwohnen. Die Liebfrauenschule war vertreten durch ihre Schulleiterin, Frau Brigitte Lenz, die Fachvorsitzende Chemie, Frau Dr. Alexandra Benner, den Fachvorsitzenden Physik, Herrn Roland Wessels, und die Schülerin Lisa Ritter, Jgst. 11. Herr Professor Dr. Christian Bär, Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, sowie Herr Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutschen Telekom Stiftung, haben die Auszeichnung vorgenommen. Die Schule erhielt eine Urkunde und eine Plakette für das Schulgebäude.

Die Begründung für die Notwendigkeit, MINT-freundliche Schulen zu fördern, wurde in einer Pressemitteilung gegeben:

 

Ausgezeichnet!

Mit MINT-freundlichen Schulen für bessere Bildung

 

Nur mit guten Forschern und hochqualifizierten Fachkräften kann Deutschland seine globalen Herausforderungen bewältigen. Dazu bedarf es eines exzellent ausgerichteten Bildungssystems, in dem bereits die Schulen aktives MINT-Engagement zeigen und durch enge Zusammenarbeit mit Politik und Wirtschaft die Bildungschancen und -potenziale verbessern. Der Bedarf der deutschen Wirtschaft an Fachkräften ist ungebrochen hoch und steigt weiter an: Rund 154.400 Ingenieure und Techniker aller Ebenen fehlen laut Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Mai 2011 in Deutschland.

 

Einen nachhaltigen Beitrag im Engagement gegen den Fachkräftemangel können Deutschlands Schulen leisten. Hier erhalten die Mädchen und Jungen ihre erste fachorientierte Bildung, hier kommen sie erstmals mit dem Thema MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) relevant in Berührung. Voraussetzung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler schon früh mit auf den Weg genommen und für MINT begeistert werden können, sind ein differenziertes und leistungsfähiges Schulsystem, mehr und besser ausgebildete MINT-Lehrkräfte sowie praxisnaher Unterricht.

 

Viele Schulen in Deutschland gehen in diesen Punkten bereits vorbildhaft voran, am 20.September 2011 rückten sie in den Fokus der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker Vereinigung in Köln.

Bei der Veranstaltung wurden unter dem Motto „Gemeinsam für mehr MINT" besonders engagierte Bildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen als “MINT-freundliche Schulen“ durch die Partner der wirtschaftsnahen Initiative „MINT Zukunft schaffen“

•      Deutsche Telekom Stiftung

•      Robert-Bosch Stiftung

•      Wissensfabrik

•      Cisco Systems

•      Deutsche Mathematiker-Vereinigung

ausgezeichnet. Schulen, die die Anforderungskriterien in hohem Maße erfüllen und Vorbild bei der erfolgreichen Auseinandersetzung mit dem Fachkräftemangel in Deutschland sind.

Der MINT-Nachwuchs muss zielgerichtet gefördert und begeistert werden. Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Wissenschaftler, Ingenieure und Führungskräfte von morgen. Allen Jugendlichen muss der Zugang zu unseren Bildungssystemen offen stehen. Wir müssen das Potenzial durch gezielte Förderung erschließen,  und jedem Jugendlichen die exzellenten Berufschancen zeigen, die er durch MINT hat. MINT-Schulen können und werden dabei unterstützen.

 

Die anhand definierter Kriterien ausgezeichneten Schulen engagieren sich seit Jahren erfolgreich in der Förderung und Orientierungsunterstützung des MINT-Nachwuchses und arbeiten dabei erfolgreich mit den Unternehmen, Verbänden und Hochschulen ihrer Region zusammen.

 

MINT-freundliche Schulen sind in der Lage, die schlummernden Potenziale der Mädchen und Jungen aller Schulformen zu wecken und so dem Fachkräftemangel mittelfristig entgegenzuwirken. Dieses Engagement ist Wertschöpfung.

 

Welchen MINT-Schwerpunkten die Liebfrauenschule die Auszeichnung verdankt, können sie hier nachlesen: MINT-Schwerpunkte