Liebfrauenschülerinnen engagieren sich für Menschen in Not

Redaktion Aktuell

Teddybären, Gummibärchen, Weihnachtsengel: Diese und viele andere Sachen waren es, die am 12. Dezember von vielen fleißigen Händen in liebevoll dekorierte Kisten und Kartons gepackt wurden. Zum Patronatsfest der Liebfrauenschule ist es guter Brauch, sich mit denjenigen zu solidarisieren, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden oder gar existentielle Not erleiden. Und so nahmen unsere Schülerinnen den Namenstag ihrer Schule zum Anlass, sich für zwei soziale Projekte zu engagieren, die ihnen besonders am Herzen liegen.

Auf Anregung der SV packten im Laufe des Vormittags alle Klassen Weihnachtspäckchen für Kinder, die mit ihren Müttern in Bonner Frauenhäusern untergebracht sind. „Wir wissen zwar nicht genau, an welche Kinder die Pakete unserer Klasse gehen“, erklärte Hannah aus der Stufe 5. „Aber ich stelle mir vor, wie ein Mädchen oder ein Junge irgendwo hier in Bonn unsere Geschenke auspackt und sich freut. Das ist ein schönes Gefühl für uns.“

Gleichzeitig wurden im Rahmen unseres Engagements für die Flüchtlingshilfe Spenden für die Gemeinschaft Sant’Egidio in Rom gesammelt, die die LFS bereits seit zwei Jahren unterstützt. Sant’Egidio organisiert sogenannte „Humanitäre Korridore“, die gehandicapten, alten und sozial schwachen Menschen v.a. aus Syrien und Eritrea die legale und sichere Einreise nach Italien ermöglichen.

„Es ist uns ein zentrales Anliegen, unsere Schülerinnen für die Not in der Welt und gleich hier vor unserer Haustür zu sensibilisieren“, so Schulleiterin Mechthild Wolber. „Die Bildungsarbeit unserer Schule sollte stets auch mit Herzensbildung einhergehen. Und gerade hier entfalten die Liebfrauenschülerinnen ihr besonderes Potenzial. Ich bin stolz auf ihren großen Einsatz für unsere sozialen Projekte.“

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