Sie sind hier: Schulleben / Sozial-karitatives Engagement
Freitag, 29. Januar 2010

Unser sozial-karitatives Engagement

Das christliche Menschenbild ist uns nicht nur Richtschnur für unser alltägliches Miteinander in der Schule, sondern will auch Ansporn sein zu konkretem sozial-karitativem Engagement. Gemäß unserem Leitsatz: „Gott und dem Menschen nahe“ wenden wir uns in verschiedenen Aktionen Menschen in direkter Umgebung und weiter Ferne zu, um – wenn auch nur bruchstückhaft – Teil an deren Lebenssituation zu nehmen und im Rahmen unserer Möglichkeiten einen bescheidenen Beitrag dazu zu leisten, dass Brücken geschlagen werden zwischen Alt und Jung, Arm und Reich, Krank und Gesund.

Aktion des Caritas-Verbandes und der LFS: „Alt und Jung in einem Boot“

„Leinen los“ – hieß es am 3. September 2008 bei großen Generationen verbindenden Schifffahrt der Caritas. Unter dem Motto „Alt und Jung in einem Boot“ startete die gemeinsame Schifffahrt von 750 Bewohnern aus mehr als 30 stationären Alteneinrichtungen des Erzbistums Köln, 160 Schülerinnen der Liebfrauenschule und Kardinal Meisner an Bord der MS RheinEnergie.

„Wir wollen deutlich machen, wie wichtig alltägliche Begegnungen zwischen Alt und Jung sind und wählen dazu diesen außergewöhnlichen Rahmen“, begründet Diözesan-Caritasdirektor Dr. Frank Johannes Hensel die Initiative, und der Bonner Caritasdirektor Jean-Pierre Schneider ergänzt: „Der Kontakt zwischen den Generationen ist uns als Caritasverband sehr wichtig“.

Gemeinsam mit allen Teilnehmern feierte Erzbischof Joachim Kardinal Meisner einen Gottesdienst an Bord. Anschließend gab es ein kulturelles Programm mit Unterstützung der Schülerinnen des Bonner Liebfrauen-Gymnasiums sowie die Möglichkeit zu Begegnung und Gesprächen.

Einen Eindruck in die Veranstaltung verleiht folgende Präsentation.

Freude schenken – Besuch im St. Elisabeth-Krankenhaus

Was haben 32 junge Mädchen mit großen Bündeln roter Rosen im Sinn, fragten sich viele Patienten des Elisabeth-Krankenhauses an einem Nachmittag im November. Nach gut einer Stunde wussten es alle: Angestellte, Ärzte, Patienten – alle erhielten eine Rose mit guten Wünschen für ihre Gesundheit.

Eine Schulklasse der Liebfrauenschule wollten zusammen mit Frau Laube-Bruchhausen und Pfarrer Schultheis mit ihrem Blumengruß an die Heilige Elisabeth von Thüringen und den Menschen im benachbarten Krankenhaus eine Freude machen.

Die Heilige Elisabeth lebte auf der Wachtburg in Thüringen und hatte drei Kinder. Sie verschenkte viel an die Armen und pflegte aufopferungsvoll die Kranken. Wie die Rosenlegende erzählt, brachte Elisabeth eines Tages in einem Korb Brot zu den Armen. Ihr Mann Ludwig wurde misstrauisch und wollte Elisabeth prüfen. Doch als er in den Korb schaute, war es kein Brot mehr, sondern es waren viele Rosen darin.

Gut 300 prachtvolle, langstielige Rosen wechselten so an diesem Tag den Besitzer. Paarweise oder zu dritt betraten die Schülerinnen mutig alle Zimmer, begrüßten die Kranken, kamen mit ihnen ins Gespräch oder legten die Rosen neben Schlafende. Die meisten Patienten haben sich über die geschenkten Rosen sehr gefreut und sich herzlich bedankt. Andere waren aber irritiert und wussten nicht, wie sie mit diesem Geschenk umgehen sollen.

Die Idee war im katholischen Religionsunterricht bei der Vorbereitung des Gottesdienstes zum Thema: „Die Heilige Elisabeth“ entstanden. Zwei Wochen zuvor hatte die Klasse in den Montagspausen Kuchen und Gebäck verkauft und konnte so die Rosen finanzieren. Dass auch noch eine Rose für die Mutter zu Hause und für Bekannte, die Elisabeth heißen, mitgenommen werden konnte, war selbstverständlich.

Im Abschlussgespräch der Schülerinnen mit Krankenhauspfarrer Wiese meinte eine Schülerin: „Heute habe ich etwas Sinnvolles getan!“

Charlotte Tiedtke und Bettina Laube-Bruchhausen

Eine-Welt-AG: „Helfen – damit Leben gelingen kann!“

Seit vielen Jahren engagieren Schülerinnen in der Eine-Welt-Aktion zusammen mit Sr. Dorothea Hahn für Projekte in Ghana (Afrika).

Weiter Infos finden Sie hier.