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Mittwoch, 07. September 2011

Engagement für die Umwelt

Aktivitäten der Umwelt AG

Am 13. November 2002 wurde der Liebfrauenschule von der Natur- und Umweltschutzakademie des Landes Nordrhein-Westfalen (NUA) das Prädikat „Umweltschule in Europa“ verliehen.

Die Umwelt AG bemüht sich Energie zu sparen. Die Klassen werden aufgefordert Licht nur bei Bedarf anzumachen, es beim Verlassen der Räume zu löschen. Die Klassen wurden von den Schülerinnen der Umwelt AG informiert, dass sehr viel Heizenergie durch intelligentes Lüften einzusparen ist und man somit einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz leisten kann.

Ein weiterer Aspekt ist die Müllvermeidung und die Mülltrennung. In allen Klassenräumen stehen Behälter, die eine Mülltrennung von Papier-, Verpackungs- und Restmüll ermöglichen. Außerdem sammelt die Umwelt AG Wertmüll, wie z.B. Batterien, Korken, Aluminium und leere Druckerpatronen und Tonermodule.

Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist der Verkauf von umweltverträglichen Schulmaterialien, wie z.B. von Heften, Klausurbögen und Stiften. In jeder großen Pause findet der Verkauf von Heften aus Recyclingpapier und diversen weiteren Artikeln im Umweltgruppenraum statt. Viele Kollegen nutzen dieses Angebot und haben Klassensätze ihrer Klassenarbeitshefte aus Recyclingpapier angeschafft. Die Sextanerinnen werden mit einem Startpaket von Schulmaterialien ausgestattet, welches alle Fächer umfasst.

Die Liebfrauenschule besitzt einen kleinen, aber feinen Schulgarten mit Feuchtbiotop und Bachlauf, der von der Umwelt AG betreut und gepflegt wird.

Weitere Fotos von den Aktivitäten der Umwelt-AG und vom Schulgarten finden Sie hier.

Paper-Angels 2011: Preisverleihung bei den Bonner Papier-Engeln

Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Stadt Bonn zusammen mit der Tropenwaldstiftung

OroVerde und der Deutschen Post DHL für die 5. Klassen der Bonner Schulen den Wettbewerb „Paper-Angels: Blaue Engel für Recyclingpapier“. Ziel der Aktion ist die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für einen nachhaltigen Umgang mit Papier.

Ganz konkret sollten sich die Kinder auf die Suche machen nach Produkten aus Recyclingpapier mit dem Blauen Engel als Güte-und Prüfsiegel für 100 Prozent Altpapier. Einen Monat hatten die Kinder Zeit möglichst viele dieser Engel zu sammeln und selbst zu „Papier-Engeln“ zu werden, indem sie sich beim Einkauf bewusst für Toilettenpapier, Schulhefte und Briefumschläge aus Recyclingpapier entschieden und ihren Beitrag zum Schutz der Umwelt leisteten. Denn Recyclingpapier hat im Vergleich zu Frischfaserpapier, das aus dem Zellstoff von Bäumen hergestellt wird, gleich mehrere umwelt- und klimarelevante Vorteile. Recyclingpapier wird nicht aus Bäumen, sondern aus Altpapier hergestellt. Zusätzlich wird bei der Produktion nur halb so viel Energie und ein Drittel weniger Wasser benötigt wie zur Produktion von Frischfaserpapier. Als zusätzliche Aufgabe sollten die Klassengemeinschaften ein Werbeplakat gestalten zum Thema „Recyclingpapier“. Das Ergebnis aus dem Sammeln der Blauen Engel und die Gestaltung des Plakats flossen zu gleichen Teilen in die Bewertung ein. 29 205 „Blaue Engel – weil aus 100% Altpapier“ sammelten die Bonner Schülerinnen und Schüler insgesamt und gestalteten sehr fantasievolle Plakate. Die Preisverleihung an die sechs Klassen mit den besten Gesamtergebnissen aus beiden Wettbewerbsteilen fand am

20. Juni 2011 in der Erzbischöflichen Liebfrauenschule statt. Umweltdezernent Rüdiger

Wagner zeigte sich beeindruckt von dem Ergebnis des Wettbewerbs: „Es ist wirklich schön zu sehen, mit wie viel Engagement und Kreativität die Schülerinnenund Schüler an die Aufgaben herangegangen sind. Das zeigt, dass unsereJugend ein sehr großes Interesse an den

Themen Umwelt und Erhalt einer intakten Natur hat.“

Aus:  Agenda-Newsletter der Stadt Bonn, 4/11

Weitere Infos:

Agenda-Büro der Stadt Bonn, Doris Ngom, Telefon 77 21 00

E-Mail: doris.ngom@bonn.de

Patenschaft für eine Esskastanie

Die Umwelt-AG der Liebfrauenschule hat die Patenschaft für eine Esskastanie (Castanea sativa) im Baumschulwäldchen übernommen. Am 24. Mai 2011 besiegelten die Schülerinnen zusammen mit ihrem Lehrer Christian Nix und Peter Kießling, stellvertretender Leiter des Amtes für Stadtgrün, und Gärtnermeister Joachim Küster die Patenschaft.

Auf der Homepage der Stadt Bonn wurde darüber berichtet. Auch das Schaufenster vom 8. Juni 2011 brachte einen kurzen Berich (siehe Bild rechts).

Medien

Der WDR hat am 31. März 2009 in der Lokalzeit Bonn einen Bericht mit dem Titel "Laichvisite und Recycling" über die Umwelt-AG der Liebfrauenschule Bonn ausgestrahlt.

Umwelt AG der Liebfrauenschule eröffnet Klimaausstellung

Die Umwelt AG eröffnete am Montag, dem 31. Mai 2010, die Klimaausstellung der Verbraucherzentrale Bonn mit dem Titel „Klima schützen kann jeder“ und dem Motto „Für dich, für mich, fürs Klima“ im Foyer des Stadthauses der Stadt Bonn. Bei der Ausstellung handelte es sich um eine Wanderausstellung der Verbraucherzentrale NRW, die vom 31. Mai bis zu 4. Juni 2010 im Stadthaus zu sehen war. Hier wurde gezeigt, dass es für jeden ganz einfach und sogar lohnend ist, im Alltag das Klima zu schützen.

Es gab auch interaktive Möglichkeiten, seine Kenntnisse zum Thema Klimaschutz zu testen und zu erweitern. So erfuhren wir z.B., dass durch Stand-by-Geräte in privaten Haushalten bundesweit rund 17 Milliarden kWh Strom verbraucht werden. Außerdem lernten wir, dass durch den Anbau und den Verzehr von Obst und Gemüse nur ein Achtel soviel Energie verbraucht wird, wie durch die Produktion einer gleich großen Portion Fleisch. Die Schülerinnen der Umwelt AG eröffneten die Ausstellung vor Pressevertretern und Vertretern der Fraktionen aus dem Bonner Stadtrat. Wir demonstrierten ein „1, 2 oder 3 Quiz“ mit den geladenen Gästen zum Thema Klimaschutz, wobei es zu erstaunlichen Ergebnissen kam. Ein wichtiges Element der Ausstellungseröffnung war, dass wir eigene Wünsche zum Klimaschutz in Bonn formulieren und vortragen durften. Zwei dieser Wünsche lauteten: „Der Betrieb der Straßenbahn mit Ökostrom“ – „Eine Baumpflanzaktion in der Nähe der Schule“.

Nachdem wir die Ausstellung eröffnet hatten, führten wir die Pressevertreter und die Vertreter der Fraktionen durch die Ausstellung. Es war eine schöne Aktion, die uns sehr viel Spaß gemacht hat.

Wer mehr über diese Ausstellung wissen will, findet Informationen unter www.verbraucherfuersklima.de

Anne Groteklaes & Mirjam Baumann (8b)

Der Paper-Angel-Wettbewerb innerhalb der Klasse 5c

Uns wurde das mit dem Paper-Angel-Wettbewerb von unserem Erdkundelehrer Herrn Nix erzählt, so dass wir anfangen konnten zu sammeln – aber am Anfang haben wir das fast überhaupt nicht ausgenutzt. Nur ein paar hatten schon begonnen, die blauen Engel aus den Heften, die wir von der Umwelt-AG hatten, auszuschneiden, wenn ein Heft voll war. Und dann war es, als ob ein Ruck durch die Klasse gegangen wäre – plötzlich haben alle wild drauflos gesammelt, und mindestens fünf Mädchen saßen in jeder Pause in der Klasse und haben die in Brotdosen, Haarspangenschachteln, Babybel-Verpackungen und Plastiktüten mitgebrachten blauen Engel auf das Plakat, das wir geschickt bekommen haben, geklebt. Und nachher hat zum Beispiel unsere Lateinlehrerin Frau Henning etwas ungehalten gefragt, wieso denn auf dem Lehrerpult Klebstoffflecken waren und überall Papierschnipsel herumlagen. Na ja.
Aber als der Einsendeschluss näher rückte, ging es erst richtig los: Fast die Hälfte der Klasse war oben im Klassenraum und hat geklebt und geschnipselt und sich unter anderem gegenseitig mit Klebstoff beschmiert.
Ich glaube, dass wir am Anfang eher auf den Gewinn in Höhe von 250 Euro aus waren, aber nach und nach ist uns klar geworden, was das wirklich bedeutet, wenn ein Wald abgeholzt wird und so viele Tiere ihr Zuhause verlieren – und das nur für ein neues Lateinheft. Das haben wir aber nicht dadurch gelernt, dass es uns durch Texte in den Greenpeace-Heften eingetrichtert wurde. Sondern weil wir uns selber Gedanken darüber gemacht haben.

Sonja, Kl. 5c

Die Baumpflanzaktion: Prunus serrulata Amanogawa

Am Samstag, dem 5. Dezember 2009,  bei bestem Pflanzwetter war es endlich so weit. Nach den aufwendigen Fassadenarbeiten am Hauptgebäude war es wieder möglich einen Baum zu pflanzen. Die Lücke, die seit der Entfernung des kranken Mirabellenbaums klaffte, galt es zu schließen. Nach intensiven Beratungen fiel die Wahl auf eine „Japanische Zierkirsche – Prunus serrulata Amanogawa“ als geeignetem Baum. Sein Wuchs ist sehr schlank und erreicht eine Höhe von sieben Metern. Der Baum ist äußerst robust, seine Blüten erscheinen im April zartrosa und im Herbst fällt er durch seine orangerote Herbstfärbung auf.

Am selben Tag wurde der Schulgarten noch durch die Pflanzung eines Ginkgo- und eines Mirabellenbaumes, eines Magnolien- und eines Zaubernussstrauches bereichert.

Ein besonderer Dank gilt der Firma Gartenbau Dahm und ihren Mitarbeitern

Christian Nix, Leiter der Umwelt-AG