Die Klimakonferenz in Brasilien ist vor gut zwei Monaten zu Ende gegangen und wie geht es nun weiter in Sachen Klimaschutz? Zum Beispiel hier vor Ort in Bonn an der Liebfrauenschule. Die Schülerinnen der Stufen neun und zehn stellten eine echte Klimakonferenz nach und bewiesen neben Verhandlungsgeschick große Zielstrebigkeit darin, die angestrebten Klimaziele auch zu erreichen.


Mithilfe der Multivision e.V. und dank der Unterstützung durch die Sparkasse KölnBonn ohne Kosten für die Teilnehmenden, stellten unsere Schülerinnen der Stufen neun und zehn eine echte UN-Klimakonferenz nach. Ihr Ziel: Als Vertreterinnen verschiedener Ländergruppen durch Verhandlungsgeschick und kluge Entscheidungen die Erhöhung der weltweiten Durchschnittstemperatur bis zum Jahr 2100 auf unter 1,5 Grad begrenzen. Eine schwierige Aufgabe, der sich die Schülerinnen als Verhandlungsführerinnen ihrer Delegationen einen ganzen Vormittag lang stellten. Jede Ländergruppe legte eigene Emissionsziele für fossile Brennstoffe fest und traf politische Entscheidungen im Bereich der Entwaldung, z.B. durch Aufforstung und im Bereich des Landverbrauchs durch Maßnahmen gegen Monokulturen wie Sojaanbau. Sie führten intensive Verhandlungen mit den übrigen Ländervertreterinnen, um durch Zusammenschlüsse einen Klimafonds einrichten zu können. Moderator Max Menkenhagen schlüpfte in die Rolle des UN-Generalsekretärs – natürlich im grünen Sakko – und führte die Teilnehmerinnen durch die Klimakonferenz. Nach intensiven Verhandlungen wurden die Ziele durch die Delegationen im Plenum präsentiert und die Folgen für die Erderwärmung abgemildert.
(Text und Fotos: N. Pütz)
Lesen Sie hier einen Erfahrungsbericht von Schülerinnen der Klassen 9.


